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Stellungnahme

Dresden.Respekt möchte zu zwei mehrfach geäußerten Vorwürfen Stellung beziehen:

1. Um Transparenz herzustellen, möchten wir darauf hinweisen, dass die erste Dresden.Respekt-Veranstaltung am 18.12.2016  durch die Institutionen des Bündnisses sowie aus Privat- und Sachspenden finanziert wurde. Zusätzlich haben der Freistaat Sachsen sowie die Landeshauptstadt Dresden jeweils 5000,00 EUR beigetragen. Für diese Unterstützung danken die Veranstalter herzlich. Um Verwechslungen zu vermeiden, möchten wir zudem erklären, dass das Bündnis Dresden.Respekt nicht über die Finanzmittel verfügen kann, die der Stadtrat am 24. November 2016 vorbehaltlich genehmigt hat.

2. Wir distanzieren uns in aller Deutlichkeit von Frau Lepskis bei Facebook getätigten Äußerung. Wir haben in unserem Statement deutlich gemacht: „Wir halten zusammen und verteidigen unser Grundgesetz und unsere Demokratie – ohne Gewalt, mit Anstand und Respekt.“

Erste erfolgreiche Veranstaltung des Bündnisses Dresden.Respekt

Das Adventssingen im Zwinger war ein voller Erfolg. Rund 1700 Menschen fanden sich im Zwinger ein und genossen trotz des schlechten Wetters bei sehr guter Stimmung das Konzert.

Es gab Besinnliches, Stärkendes, Beschwingtes und Nachdenkliches. Gunther Emmerlich warb für Toleranz in Dresden. Staatsministerin Brunhild Kurth und Oberbürgermeister Dirk Hilbert waren gekommen, um einen Weihnachtsgruß zu senden und all den Menschen zu danken, die sich das ganze Jahr über für Notleidende einsetzen. Carus Cantat sowie Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule Dresden brachten viele Lieder mit und gewannen die Gäste zum lauten Mitsingen. „Mit der Sprache der Musik kann man einiges ausdrücken“, so die Aschenbrödel-Sängerin Carinha Bleckert und äußerte den Wunsch, „dass die verhärteten Fronten vielleicht für einen Moment zueinanderfinden.“

Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange und Superintendent Christian Behr schlossen sich diesem Wunsch an. Frau Stange fügte jedoch hinzu, dass es nicht genüge, stolz auf den kulturellen und wissenschaftlichen Rang der Stadt Dresden zu sein. Man müsse zudem die Menschen, die dazu beigetragen haben, im Alltag vor Pöbeleien schützen. Auch Sebastian Krumbiegel, der sich seit Jahren gegen Gewalt stark macht und für Respekt einsetzt, war dabei und sang unter anderem sein Lied „Mein rechter Platz“. „Seid lauter als die anderen“, rief er aufmunternd in die Menge. Die beiden syrischen Musiker Thabet Azzawi und Dia Sarraf spielten auf Oud und Gitarre orientalische Weihnachtslieder und zeigten damit die Nähe der christlichen Tradition zu ihrem Heimatland Syrien. Den letzten musikalischen Höhepunkt sang der Tenor Björn Casapietra mit dem Lied „Halleluja“ des kürzlich verstorbenen Leonard Cohen. „Wir haben aus dem Dresdner Zwinger ein wichtiges Signal des Respekts und des Anstands gesandt“, so resümierte Dr. Christian Striefler, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, den Nachmittag. „Für 2017“, so Professor Gerhard Ehninger, „wünschen wir uns vor allem Dresden.Respekt.“

Während des Adventssingens im Zwinger sammelten die Veranstalter 4000,00 EUR Spenden für Mission Lifeline. Der Verein will ein Schiff kaufen, mit dem er Menschen im Mittelmeer retten kann.

Hier finden Sie ein paar Impressionen des Nachmittags: